So funktioniert's: Wetter, Ausgangslage, Optimierung
Wetter: stündliche Vorhersage von Open-Meteo.com (kostenlos, bündelt Wettermodelle, für München u. a. das ICON-Modell des Deutschen Wetterdienstes) für die Münchner Innenstadt: Temperatur, Luftfeuchte und Sonne (direkt und diffus). Daraus rechnet die App, wie viel Sonne auf die West- und die Ostfassade fällt. Neu geladen beim Öffnen, höchstens stündlich.
Ausgangslage: Wie warm Wände und Räume jetzt sind, simuliert die App aus den letzten 14 Tagen echtem Wetter mit deinem üblichen Alltag. Gemessen ist noch nichts; mit den Sensoren am Hub wird das genauer.
Optimierung: Heizkosten sind proportional zur Wärme. Am billigsten ist es also, außerhalb deiner Komfortzeiten nur das Minimum zu halten, so spät wie möglich aufzuheizen und so früh wie möglich abzuschalten, solange die Wände den Raum warm halten. Für jeden Raum und jede Komfortzeit sucht die App diese Zeitpunkte, indem sie die ganze Wohnung einige hundert Mal durchrechnet (Heizkörperleistung, Wärme zwischen den Räumen, Sonne, Kochen und Duschen inklusive).
Vergleich: „heute" sind deine festen Thermostatköpfe, die jeden Raum rund um die Uhr auf seiner Temperatur halten. Die Ersparnis entsteht fast nur in Räumen, die laut „Komfort pro Raum" nicht den ganzen Tag warm sein müssen.
Später rechnet der Hub diesen Plan jeden Morgen neu und gibt ihn an die Thermostate; der Agent kann ihn lesen und erklären, aber nicht schalten. Fällt der Hub aus, halten die Thermostate ihren letzten Sollwert.